Zum Erlernen einer Fremdsprache gehört ebenso das Vokabellernen dazu. Demzufolge kommst du als Englischschüler (egal, ob freiwillig oder „gezwungenermaßen“) genauso wenig um das Lernen von englischen Vokabeln herum.

Dass Vokabeln lernen nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung von jedermann ist, ist ebenso bekannt, wie vor allem eine Folge der falschen Herangehensweise und Methoden. Denn Vokabeln lernen muss überhaupt nicht langweilig sein, sondern kann (oder soll) im Gegenteil sogar Spaß machen.

In diesem Beitrag geben wir dir deshalb hilfreiche Tipps, funktionierende Methoden und auch ein paar Lernunterlagen an die Hand, damit du dir Englisch-Vokabeln in Zukunft nicht nur schnell, sondern genauso dauerhaft merkst. Und wer weiß, vielleicht wird so das Vokabellernen in Zukunft sogar eine deiner neuen Lieblingsbeschäftigungen?

Wer weiß, vielleicht gehört Dank der Wordbeat-App Englisch-Vokabeln lernen bald zu Deinen Lieblingsbeschäftigungen.

Englisch-Vokabeln lernen: Die 8 wichtigsten Tipps!

Lange Reihen von englischen und deutschen Wörtern, die in zwei Spalten nebeneinander geschrieben sind, immer und immer wieder durchlesen. Und wiederholen. Und dann noch einmal durchlesen.

Und zwar so lange, bis sie irgendwie, irgendwann und irgendwo in deinem Gedächtnis hängengeblieben sind. Auch wenn, dann aber meistens nicht für sehr lange.

Falls das immer noch die Methode deiner Wahl ist, um englische Vokabeln zu lernen, dann solltest du die folgenden Tipps zum Vokabellernen sehr genau durchlesen. Denn das klassische Vokabeln pauken (auch als die Holzhammer-Methode bekannt) ist nämlich weder effektiv, noch zeitgemäß.

Wir haben dir hier deshalb die 8 wichtigsten Tipps zusammengestellt, mit welchen du dir in Zukunft englische Vokabeln nicht nur schnell, sondern auch dauerhaft, einprägen wirst.

1. Lerne nur für dich relevante Englisch-Vokabeln!

Was bringt es dir ewig lange (und auch ewig langweilige) Listen von englischen Vokabeln zu

irgendwelchen Themen auswendig zu lernen? Nur um sie in weiterer Folge schneller wieder aus dem Gedächtnis zu verlieren, als du sie zuvor hineingepresst hattest.

Vokabeln, die keine Relevanz für dich haben – sprich, welche du nicht unmittelbar anwenden wirst – nur des Lernens Willens zu lernen, wird dich nicht zum Erfolg führen. Vor allem nicht zu einem langfristigen.

Lerne deshalb nur Englisch-Vokabeln, welche du in deiner derzeitigen Situation verwenden kannst. Sei es, weil du diese für den Beruf benötigst. Für das Studium. Oder auch für den nächsten Englisch-Vokabeltest.

Bei Wordbeat findest du übrigens eine Vielzahl von Englisch-Vokabellisten anderer Nutzer, welche du frei benutzen kannst. Darunter ist sicherlich auch die eine oder andere, welche für dich interessant sein könnte. Falls nicht, erstellst du diese einfach allein oder gemeinsam mit deinen Freunden oder Mitschülern.

Bei Wordbeat findest du verschiedene Listen mit englischen Vokabeln, welche du frei verwenden kannst.

2. Wende gelernte Englisch-Vokabeln direkt an!

Wie gerade erwähnt ist Anwendung einer der wichtigsten Faktoren für deinen Lernerfolg. Wie kannst du nun also frisch gelernte englische Vokabeln unmittelbar anwenden, um sie nicht wieder zu vergessen. Dazu gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten – aktive und passive Anwendung.

  • Aktive Anwendung: Ist die Verwendung im Gespräch oder Selbstgespräch. Führe ein Tandemgespräch oder ein Gespräch mit einem Freund oder Familienmitglied, in welchem du versuchst die neu gelernten Wörter anzuwenden. Falls das nicht möglich ist, kannst du genauso mit dir selbst sprechen. Laut oder leise, je nachdem wie es angenehmer für dich (und deine Umgebung) ist. Laut aussprechen ist dabei effektiver, weil du das Wort dabei sowohl aussprichst, als auch hörst. Wodurch zwei, und nicht nur ein Sinn, angesprochen werden. Oder du schreibst eine Kurzgeschichte, in welcher alle neuen Vokabeln vorkommen und liest dir diese im Anschluss selbst laut vor.
  • Passive Anwendung: Höre gezielt Inhalte, in welchen die neuen Vokabeln vorkommen. Das können zum Beispiel Podcasts, Hörbücher oder Musik sein. Oder natürlich ebenso englischsprachige Filme und Serien. So lernst du die Englisch-Vokabeln außerdem gleich mit der richtigen Aussprache. Dafür englische Vokabeln mit Musik zu lernen, eignet sich z. B. unser Wordbeat-Vokabeltrainer hervorragend.

Selbstverständlich ist aktive Anwendung effektiver als passive und die Kombination aus beiden am effektivsten.

3. Lerne Englisch-Vokabeln immer im Kontext!

Der Vorteil der unmittelbaren Anwendung von neu gelernten Vokabeln ist vor allem auch, dass du diese im Kontext und nicht losgelöst und ohne Zusammenhang lernst.

Versuche also neue Wörter immer im Kontext, sprich einem Satz, zu lernen. Und bilde diesen im besten Fall gleich selbst. Du kannst ihn dabei aufschreiben (ja, von Hand) oder dir nur (mehrmals) vorsagen. Effektiver ist natürlich das Aufschreiben.

Falls möglich, lass dir den Satz auch korrigieren. Oder suche einfach über eine Suchmaschine nach ihm. Falls du einen Fehler gemacht haben solltest, wird dir über diese ganz sicher die richtige Version angezeigt.

Mit Wordbeat kannst du dir übrigens Englisch-Vokabeln im Kontext von Liedtexten anzeigen lassen. Dadurch schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe – du lernst die Vokabel im Kontext und wiederholst sie in Zukunft jedes Mal passiv, wenn du das Lied hörst.

4. Verwende einen Englisch-Vokabeltrainer!

Ein solcher Englisch-Vokabeltrainer hilft dir dabei Vokabeln gezielt, einfach und darüber hinaus jederzeit zu lernen. Gibt es doch viele Vokabeltrainer genauso als App, um Englisch Vokabeln zu lernen. Und Dein Smartphone hast du wahrscheinlich (fast) immer dabei.

Außerdem ist einfacher mit vorgefertigten Vokabelkarten zu arbeiten oder diese über ein Programm zu erstellen, als sie von Hand zu schreiben. Effektiver wäre allerdings wie bereits erwähnt das händische Aufschreiben.

Des Weiteren lernst du mit einem Vokabeltrainer auch gleich die richtige englische Aussprache und in der Regel erinnert er dich an die richtigen Wiederholzyklen. Wordbeat gibt es übrigens als Vokabeltrainer-App sowohl für Android als auch iOS.

Wordbeat gibt es als Englisch-Vokabeltrainer-App sowohl für Android als auch iOS.

5. Lerne Englisch-Vokabeln mit der für Deinen Lerntyp passenden Lernhilfe!

Je nachdem, welcher Lerntyp du bist, eignen sich für dich verschiedene Lernhilfen besonders gut. Der Eine ist eher ein visueller Typ und kann sich Vokabeln am besten mit Bildern einprägen. Oder dadurch, dass er sie wie erwähnt von Hand aufschreibt.

Der Andere klebt sich kleine Zettel mit den englischen Bezeichnungen auf alles, was in seiner Wohnung vorhanden ist. Oder er hängt sich ein Poster mit den 1000 wichtigsten Vokabeln direkt über sein Bett oder seinen Schreibtisch.

Manche lernen besser mit einem Vokabeltrainer bzw. einer App, andere ganz traditionell mit Karteikarten. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist, dass du die für dich passendste findest. Falls du eher der auditive Lerntyp bist, dann ist unser Wordbeat-Englisch-Vokabeltrainer ganz sicher etwas für dich.

6. Sprich Englisch-Vokabeln auf Deutsch aus, um sie dir leichter einzuprägen!

Manche englischen Wörter werden ganz anders ausgesprochen, als dies im Deutschen der Fall wäre. Dadurch fällt es teilweise nicht so leicht sich diese zu merken. Falls dies bei dir der Fall sein sollte, kannst du versuchen das Wort deutsch auszusprechen. Dadurch solltest du es dir viel leichter einprägen können.

Natürlich hilft das nur für einen schriftlichen Vokabeltest und du solltest klarerweise trotzdem die richtige englische Aussprache des Wortes lernen. Dabei kann dir Wordbeat behilflich sein, indem du dir anhörst, wie es in verschiedenen Liedern von verschiedenen (muttersprachlichen) Sängern ausgesprochen wird.

wie lerne ich am besten englische vokabeln?

7. Lerne Englisch-Vokabeln bevorzugt vor dem Schlafengehen!

Lerninhalte verfestigen sich vor allem während des Schlafes. Und umso kürzer vor dem Schlafengehen diese aufgenommen werden, umso besser ist die Speicherung. Deshalb solltest du englische Vokabeln vor allem kurz vor dem Schlafen gehen lernen bzw. noch einmal wiederholen. Und danach direkt ab ins Bett, ohne dazwischen noch fernzusehen oder mit dem Mobiltelefon zu spielen!

8. Nutze Eselsbrücken, um dir besonders schwierige Englisch-Vokabeln zu merken! 

Falls dir eine Vokabel einmal gar nicht hängenbleiben will, dann versuch sie dir mittels einer Eselsbrücke einzuprägen. Dabei stellst du eine bildliche Verbindung zwischen dem englischen und dem deutschen Wort dar. Umso ungewöhnlicher dieses ist, umso leichter wirst du dir die Eselsbrücke und damit die englische Vokabel merken.

Ein Beispiel für eine solche Eselsbrücke wäre das folgende: Soaking (englisch) – durchnässt (deutsch).

Soaking klingt ein bisschen wie Socke auf Deutsch. Die Eselsbrücke wäre hier also dir eine tropfend nasse Socke vorzustellen. Für diese wäre der Ausdruck „soaking“ doch sehr passend – oder etwa nicht?

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Eine hervorragende Möglichkeit, um Dir englische Vokabeln zu merken sind Eselsbrücken.

Falls du nun direkt mit dem Englisch-Vokabeln lernen loslegen möchtest, dann haben wir dir hier einige Listen mit verschiedenen Englisch-Vokabeln zusammengestellt (Link). Und hier kannst du unseren Wordbeat-Englisch-Vokabeltrainer (kostenlos) kennenlernen.

Das waren unsere 8 wichtigsten Tipps um dir Englisch Vokabeln schnell und vor allem dauerhaft einzuprägen. Welche von diesen verwendest du schon und welche wirst du nun ausprobieren? Erzähl uns doch in den Kommentaren davon.

Weitere Tipps zum Englisch lernen kannst du übrigens hier nachlesen.